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Nicht dass es jemanden interessieren würde, aber ich möchte, dass Sie wissen: Ich liebe pizzicato (pizzicato tremolo, um genau zu sein).

Sie werden Sich später wundern, nachdem Sie das Stück gehört haben, dass es kein einziges pizzicato enthielt.

Das könnte daran liegen, dass Jessica Rona 2006  zu mir kam und sagte - oder besser sich ein kleines bisschen beschwerte -

dass Sie eines meiner Orchesterstücken mit einer Überdosis pizzicato gespielt habe und nun schmerzende Finger hätte.

Klagende  Musiker, was ist neu daran?

Dann - aus einem mir unbekannten Grund - bat Sie mich ein Stück für Viola zu schreiben. So fing ich an, über Streicher nachzudenken. Ich entschloss mich, zuerst den Rhythmus des rechten Armes – ihr Streicharm - zu schreiben und danach erst die Noten. Aus diesem Grund ist das Streichen nicht kompatibel mit der eigentlichen Musik. Selbst das glissandi wird unnatürlich auseinander genommen,

Ich dachte mir: Interessant, wenigstens kann Sie Sich nun nicht mehr über die vielen pizzicato beschweren!

Generelle Tempowechsel sind langgestreckt und sanft, von eher mechanisch hin zu mehr lyrisch, wenn das Tempo reduziert wird.

Ich freue mich sehr, den Stimmungswechsel zu beobachten.

Dai Fujikura (translated by Jessica Rona)


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